Abegglen feiert seinen 40. Geburtstag

Seit 40 Jahren begleiten wir Unternehmen in erfolgskritischen Transformationen. Unser Logo kommuniziert dabei unser Leistungsversprechen. Das 'Ankommen' steht für erreichte, messbare Resultate. Zu unserem 40. Geburtstag möchten wir über das ganze Jubiläumsjahr verteilt spannende Persönlichkeiten, Kunden und ehemalige Mitarbeitende zu Wort kommen lassen. Diesen Monat finden Sie Antworten auf die Frage "Was bedeutet für Sie ankommen?" von ...

 

Thomas Meier-Bickel, CEO Oetiker Group (Kunde von Abegglen)

«Die Ingredienzen des Ankommens sind für mich Weitsicht, Mut, Zielorientierung, Freude, Leidenschaft, Geduld, Stolz. Es braucht Weitsicht, um sich die richtigen Ziele zu setzen. Man braucht Mut, für die Zielerreichung vertraute Wege zu verlassen und neue Pfade zu beschreiten. Wichtig sind ein klarer Fokus, Freude und Leidenschaft bei der Verfolgung der gesetzten Ziele. Geduld und wiederum Mut braucht es dann, wenn man vom Weg abgekommen ist und die nötigen Korrekturen vorzunehmen hat. Und schliesslich gilt es, die erreichten Ziele zu feiern.

Wir bei Oetiker leben seit Firmengründung im Jahre 1942 nach dieser Mixtur und haben den Begriff des Ankommens dabei immer wieder auch nach seiner wahren örtlichen Bedeutung gelebt. Deshalb sind wir heute ein erfolgreiches globales Familienunternehmen. Und wir tun alles dafür, um auch in Zukunft noch viele Male anzukommen.»

 

Wenn es Sie interessiert, was aus unserer Sicht 'Ankommen' für Ihr Unternehmen bedeutet, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme unter office@abegglen.com.

 

 

Prof. Dr. Christoph Lechner, Chair of Strategic Management & Director of the Institute of Management, University of St. Gallen (Kunde von Abegglen)

«Es klingt verlockend, sich vorzustellen, dass wir irgendwann einmal an einem schönen Ort ankommen. Dies kann beruflich das Erklimmen einer Karrierestufe, oder die Realisierung der Ziele eines 5-Jahres-Plans sein. Und privat sehen es die einen in der Geburt ihrer Kinder, oder dem Erwerb einer netten Wohnung. Doch machen wir uns nicht etwas vor, wenn wir von Ankommen als etwas Fixen und Stabilen ausgehen? Ja, gibt es überhaupt ein Ankommen, oder handelt es sich dabei nicht viel eher um Zwischenstufen in einem Leben, welches hochgradig unsicher und instabil ist. So kann jederzeit die berufliche Karriere in eine Sackgasse gelangen, wo Arbeitslosigkeit und Abstieg droht. Oder der 5-Jahres-Plan erweist sich als Makulatur, da die Märkte zusammenbrechen oder wettbewerbsfähige Konkurrenten einen in die Enge treiben. Auch privat ist die Welt nicht viel stabiler und lässt das 'Ankommen' in den Hintergrund treten. Wer einen Schicksalsschlag erleiden musste, weiss, wie hingeworfen der Mensch in den Lauf des Schicksals ist, wie wenig er diesen beeinflussen kann. Was bleibt da noch übrig? Wohl nur ein Verstehen des Lebens als etwas Vorübergehendes, etwas, was man nicht festhalten kann, was fliesst und seiner Eigendynamik folgt. Dies führt zur Konzentration auf das Hier und Jetzt, auf den einzigen Moment, den wir Menschen spüren und erleben können.»

Ludwig Hasler, Publizist und Philosoph, Zollikon

«Wir denken gern, nichts sei schöner und erfüllender als die Ankunft am Ziel. Kommt vor. Oft aber machen wir ausgerechnet dann schlapp, wenn ein Traum wahr wird. MBA geschafft, Wunschfrau geheiratet, die erste Million im Trockenen - und? Nichts und. Es ist, wie erwartet. Ich bin der Alte. Nur aus dem Traum gefallen.

Das wäre wohl auch Kolumbus passiert, wäre er da angekommen, wo er hin wollte: in Indien. Er suchte eine neue Route, verfuhr sich - und entdeckte Amerika. Wollen wir das nicht alle? Von der geplanten Route abkommen - und "Amerika" entdecken? Die wichtigsten Dinge des Lebens können wir nicht suchen. Wir müssen sie finden.»

Andrea Masüger, CEO Somedia (Kunde von Abegglen)

«Ankommen ... ... heisst für mich, dort zu sein, wo ich will. Ich erreiche ein (persönliches oder berufliches) Ziel, das ich anstrebte. Dies kann ein Ferienort sein, aber auch ein wichtiges Geschäftsziel. Ich kann es alleine schaffen oder durch (Abegglen-)Unterstützung. Und sollte es mir nicht gefallen, kann ich auch wieder abfahren. Ankommen ist insgesamt also ein erfreulicher Zustand, weil er eine Arbeit oder ein Bestreben abschliesst, ohne endgültig sein zu müssen.»

Andreas Hug, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Delegierter des Verwaltungsrates (Kunde von Abegglen)

«Ankommen heisst einen Zielort erreichen. Dazu muss man aufbrechen, das Ziel kennen, den Weg bestimmen, das Team zusammenstellen und das 'Projekt' starten.

Die Hug-Familie hat dieses Aufbrechen und Ankommen in ihren Lebensphasen immer wieder durchlaufen - vom Gründer über den Pionier über die Konsolidierungen bis hin zur heutigen erfolgreichen Aufstellung am Markt. Dabei sind wir nicht immer am gewünschten Zielort angekommen. Manchmal stellte sich ein gesetztes Ziel als zu einfach heraus. Das ist eine schöne Situation - man erhöhte einfach die Messlatte. Viel schwieriger war es, wenn ein Ziel unerreichbar wurde. Soll es aufgrund der Widerstände und Probleme voreilig verworfen oder soll mit Standfestigkeit und Hartnäckigkeit daran festgehalten und das Unternehmen einer Gefahr ausgesetzt werden?

Die Balance zwischen Festhalten am eingeschlagenen Weg und sinnvoller Korrektur ist die grösste Herausforderung des Ankommens. Hierbei spielen personelle Ressourcen, Führung und Organisation eine zentrale Rolle. Es braucht also einen starken Glauben an das Ziel und die eigenen Stärken kombiniert mit einer umfassenden Kommunikation.

Bei der Hug-Familie haben wir diese Balance schon oft erfolgreich gefunden, sind angekommen und werden noch oft ankommen.»

Thomas Warring, Leiter Rivella International (Kunde von Abegglen)

«Nur wenn wir uns nicht bewegen, kommen wir nicht an. Stillstand, Rückschritt, lange Weile. Ankommen bedingt, dass zuvor der Anker gelichtet und etwas in Bewegung gesetzt wurde. Mit Mut und Zuversicht wird Vertrautes verlassen, ein neues Ziel ins Auge gefasst. Ankommen tun wir nur für einen Augenblick, wir feiern mit Stolz, das Etappenziel erreicht zu haben. Wir haben etwas gelernt. Es geht weiter.»

Walter E. Abegglen (Firmengründer und Namensgeber)

Die Wurzel unseres heutigen Verständnisses von Ankommen beschreibt Walter E. Abegglen, der Firmengründer und Namensgeber, in seinen Ausführungen zur Unternehmensberatung folgendermassen:

«Mein Verständnis von Unternehmensberatung war von Anbeginn einfach: Dieser Beruf ist eine vielleicht grenzenlose ethische und intellektuelle Herausforderung, denn der Unternehmensberater will für seine und mit seinen Kunden Herausragendes anstreben und verwirklichen. Kurz: striving for and achieving excellence. Dies umfasst die Qualität seiner eigenen geistigen Leistung, jene der Zusammenarbeit mit seinen Kunden und jene der schliesslich erreichten Ergebnisse. Dafür bringt er seine Beratungsmethodik ein, mobilisiert das unternehmensinterne Wissen und stärkt den Veränderungswillen bei seinen Kunden in der Überzeugung, dass so das vorhandene Leistungspotenzial maximal genutzt werden kann. Die Erfahrung zeigt, dass nur so erfolgver­sprechende, unternehmensgerechte Lösungen erarbeitet und griffige Programme definiert werden können und nur auf diese Weise der Motor für eine erfolgreiche Umsetzung angeworfen und zum Laufen gebracht werden kann.

Was muss der Berater mitbringen, damit er für seinen Kunden mindestens so wertvoll sein kann, wie er teuer ist? Meines Erachtens soll sein Rucksack drei Abteilungen umfassen, nämlich (a) spezifisches Consulting-Know-how, (b) besondere intellektuelle Charakteristika und (c) erfolgsentscheidende ethische Normen. Dazu im Folgenden ansatzweise ein paar Hinweise: Spezifisches Consulting-Know-how beinhaltet die Beherrschung praktisch relevanter Denkmethoden, Analyseverfahren, Kreativitätstechniken und eine logische und objektive Argumentationsweise. Besondere intellektuelle Charakteristika sind eine geistige Offenheit, die Negation von Vorurteilen, der Wille zur Komplexitäts­reduktion, die Fähigkeit zur Priorisierung und eine sachorientierte Neugierde. Und die erfolgs­entscheidenden ethischen Normen .... da gibt es eigentlich nur eine: Ein Unternehmensberater mag noch so gut ausgebildet und noch so scharfsinnig sein, wenn für ihn nicht die Ziele und Interessen seiner Kunden oberste Richtschnur sind, dann ist das Produkt seiner Beratung kontaminiert, dann hat er seinen Beruf verfehlt.

Der Unternehmensberater ist Diener seiner Kunden - nicht deren Manipulator. Er verfolgt nie - bewusst oder unbewusst - eine persönliche Agenda. Der Erfolg seines Kunden ist die Rechtfertigung für sein berufliches Dasein, gibt ihm berufliche Befriedigung, Freude und Elan. Und dieser Erfolg misst sich aus seiner Sicht - sicherlich auch aus jener seiner Kunden - an der Qualität der gemeinsam erarbeiteten Ideen und an deren kompetenter Umsetzung.»